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Buchrezension "Kingkiller-Chronicles"

Montag, 31.08.2015
Hallo :)

Ich habe mich dazu entschieden euch heute das geniale Fantasyepos von Patrick Rothfuss vorzustellen – Die Kingkiller Chroniken.





Zum Inhalt etwas zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, gestaltet sich schwierig. So viel jedoch sei gesagt:

Hauptperson ist Kvothe, ein berühmter Magier, je nach Geschichten und Liedern über ihn mal Dämon, mal Held. Um mit den Gerüchten und Halbwahrheiten, welche sich um seine Person ranken, aufzuräumen diktiert er seine Abenteuer einem Chronisten, welcher diese wortgetreu zu Papier bringen soll.
Kvothe gibt an, für seine Geschichte exakt drei Tage zu brauchen. Jeder Band in der Fantasyreihe enthält die Erzählungen Kvothes und die Ereignisse eines Tages.



Da ich noch verzweifelt auf den dritten und letzten Band warte, bitte Rothfuss schreibe schneller (!!), ich euch aber diesen Literaturedelstein nicht vorenthalten wollte, beziehen sich die folgenden Aussagen nur auf die ersten beiden Bände. Auch hier bleibe ich bewusst allgemein, um nicht zu viel vorwegzunehmen.

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ich begeistert!! Nicht nur sind die Bücher absolut spannend und fesselnd, die Charaktere sind dazu bis in die Tiefe ausgearbeitet, jedoch ohne ermüdende Beschreibungen, man lernt sie im Laufe der Geschichte mit all ihren Facetten schlichtweg kennen, die komplexe Welt wird durch detailreiche Beschreibungen sowie durch Lieder und Geschichten innerhalb der Geschichte, durch einen Mix aus Charakteren unterschiedlichster Herkunft erfahrbar gemacht. Dabei bleibt jedoch stets ein roter Faden erkennbar und im Gegensatz zu anderen Epen verliert man zu keiner Zeit den Überblick. Kvothe als Erzähler ist einem auf Anhieb sympathisch, ein kluger, wissbegieriger Kopf, mit einer großen Liebe und Leidenschaft für Musik. Er erzählt mit viel Humor und bleibt durch sein hitziges Temperament, welches ihm manches Mal Ärger beschert, trotz all seiner Talente erfrischend menschlich.

Besonders hervorzuheben sei noch, dass Rothfuss eine Form der Magie entwirft, wie sie zum einen noch nie vorher in einem Roman auftaucht und zum anderen das Existieren einer solchen derart logisch erklärt wird, dass es einem vorkommt, als könnte diese von jedem Fleißigen und Klugen überall und jederzeit erlernt werden.

Die Trilogie ist nicht nur Fantasy, sondern auch Bildungs- und Entwicklungsroman, welcher nicht nur die großen Abenteuer, die Meilensteine, Schicksalsschläge und Herausforderungen des Lebens schildert sondern sich bewusst Zeit für die leisen Töne nimmt.

Ich appelliere hier an jeden, der dieses Meisterwerk noch nicht gelesen hat: Dieser Umstand muss sich schleunigst ändern!! Ihr werdet es nicht bereuen!!




Buchrezension "Die letzte Sure"

Freitag, 28.08.2015
Hallo :)

Ich möchte diesen Blog heute wiederbeleben und in Zukunft hauptsächlich für Buchrezensionen nutzen. Ich hoffe, dass ihr dadurch Lust bekommt ein paar der hier beschriebenen Büchern zu lesen und dass euch mein erster Blogeintrag in dieser Richtung gefällt :)

Den Anfang soll der Krimi "Die letzte Sure" von Zoe Ferraris machen.



Inhalt

Dschidda – Saudi-Arabien: Die Leiche der 16-jährigen Nouf wird in einem Wadi aufgefunden. Die wohlhabende Familie bittet den Wüstenführer Nayir verdeckt ermitteln um einen Skandal zu vermeiden, denn das Mädchen war schwanger. Hilfe erhält er hierbei von der Verlobten von Noufs Bruder.



Rezension

Die Geschichte der jungen Nouf fesselt von Beginn an. Wunderschön geschilderte Wüstenlandschaften, skandalöse Geheimnisse, eine Welt voller Tabus und zwei einfühlsam und … gezeichnete Charaktere – Ferraris gelingt es meisterhaft den Leser in die vielfältige islamische Kultur, flirrende Hitze, weite und gefährliche Wüstenlandschaft und das bunte Treiben Dschiddas zu entführen. Ein wirkliches Lesevergnügen mir überraschendem Ende. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Nayir und Katya.














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